Physiotherapie

 Ansprechpartnerin: Frau Kathrin Staats

 

 

In der Physiotherapie wird nach dem BOBATH Konzept gearbeitet. Dieses interdiziplinäre Therapiekonzept soll die ganzheitliche Entwicklung fördern. DIe Bereiche Seele, Körper, Geist, Sinneswahrnehmung und Selbstständigkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle.

 

 

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In Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wird die Bobath-Therapie eingesetzt, um Schüler mit neurologischen und motorischen Beeinträchtigungen zu unterstützen. Der Ansatz zielt darauf ab Haltungskontrolle der Schüler zu verbessern, um ihre aktive Teilnahme am Schulalltag zu fördern. Die Therapie wird in den Unterricht integriert und passt sich den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Schüler an. Sie hilft dabei, motorische Fähigkeiten zu entwickeln, die Selbstständigkeit zu fördern und die Schüler bei alltäglichen Aktivitäten und schulischen Aufgaben zu unterstützen.

 

 

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Haltung und Bewegung bedingen einander.

 

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Ich muss lernen Bewegung zu setzen.

 

 

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Koordination des Gleichgewichts, Kräftigung der unteren Extremitäten, Ausdauer werden in der Physiotherapie gefördert.

 

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DAS THERAPIEBECKEN DER HUGO-KÜKELHAUS-SCHULE

 

In unserer Schule haben wir ein Therapie-Becken, was innerhalb physiotherapeutischer Arbeit genutzt wird.

 

 

Ziele


Bei dem therapeutischen Schwimmen werden verschiedene Ziele verfolgt.

 

-Durch den Auftrieb des Wassers, werden Muskeln, Bänder und Gelenke entlastet, wodurch

körperliche und psychomotorische Schwächen, behandelt und ausgeglichen werden können.

 

-Der bewegungsauslösende Charakter, des Mediums und die speziellen Eigenschaften des
Wassers, wie Auftrieb und Widerstand, werden bewusst genutzt und können dazu beitragen,
psychische und körperliche Störungen des beeinträchtigten Menschen zu lindern.

 

-Für sog. geistig behinderte Menschen stellt das Schwimmen eine sehr intensive Koordinations-
und Gleichgewichtsschulung dar, die Ihnen in der Alltagsbewältigung zugute kommt.
Fortschritte in diesem Bereich machen sich im Wasser sehr schnell bemerkbar, so das sich
diese Erfolgserlebnisse positiv auf das Selbstvertrauen auswirken.

 

Schwimmen im Therapiebecken

 

- Die Schüler lernen nicht, die Beherrschung der perfekten Technik, sondern das praktische
Handeln im Vordergrund.

 

-Gezielte Obungen gegen den Wasserwiderstand, helfen hier, die Muskeln zu kräftigen, die
Bewegungsfähigkeit zu steigern, und Fehlverhalten entgegen zu wirken.

 

Das spielerische Bewegen im warmen Wasser, führt zu freudigen Erleben und Handeln. Der
sichere Umgang mit dem Wasser, fördert die Koordination und das Selbstbewußtsein.

Die horizontale Lage im Wasser einzunehmen, eröffinet einen wesentlichen erweiterten
Bewegungsspielraum. Ob sich der Schüler dabei erst in Bauchlage oder Rückenlage befindet, spielt
dabei keine Rolle, und ist auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes anzupassen.
Rotationen im Wasser, werden hier spielerisch erlebt und können sowohl über seine Körperquer- als
auch Körperlängsachse ausgeführt werden. Erst wenn die vertikale und laterale Rotation, beherrscht
und geduldet wird, sollte man mit der Wassertiefe über den 11 Brustwirbel beginnen und steigen.
Ein wesentlicher Teil der Körperkontrolle, im Wasser erfolgt über die Kopfkontrolle. Ist diese aber
eher unvoliständig vorhanden, sollte man sich erst einmal , nur' , auf die Gewöhnung des Wassers
beschränken.
Die "Loslösung" vom Beckenrand z.B. setzt Mut und Selbstvertrauen im Wasser voraus, und baut
somiit Angst allmählich ab. Neue Aufgaben, und gesteigerte Anforderungen führen immer wieder zu
einer engeren Bindung von Schülern zum Helfer oder einem Gerät.
,Frei" werden, zum selbstständigen Handein im Wasser, erfordert, eine individuelle, ständig richtig
dosierte Hilfestellung durch den Therapeuten oder Helfer.
Bei einer ausreichenden Wassergewöhnung des Körpers, findet auch die Psyche unserer Schüler
genügend Zelt, um sich an die Umgebung , Wasser' , anzupassen.
Grundiegende Erfahrungen an, im und mit dem Wasser, zu sammeln und sich damit vertraut zu
machek, bedeutet, seine besonderen physikalischen Gegebenheiten kennenzulernen, diese zu
erimben sind damit angstfrei umzugehen.
Das Wasser 25 mal wärmeleltfähiger ist, als Luft, das jede Bewegung im Wasser Widerstand
erfadt, dasunter Wasser, ein gevisser Druck auf dem Körper lastet, und das es dem Körper Auftrieb
verschafft, lernen unsere Schüler langfristig zu üben.
,Frei werden'', zum selbstständigen Handeln im Wasser, die Gewöhnung an die Gegebenheiten des
Wassers, sowie das Erlernen zur schwimmenden Fortbewegung sind hierbei, die Therapeutischen
Ziele.
Der Schüler, soll die Kontrolle der lateralen, vertikalen - sowie der kombinierten Rotation erlangen ,
und für sich selbst anwenden können, er erlernt die , geistige Anpassung',die ,Loslösung',das,
Gleichgewicht in Ruhe', das ,Getragen werden' evtl. eine einfache ,Fortbewegung' im Wasser,
sowie grundlegende Bewegungen generell im Wasser.

 

schwimmen im Therapiebecken




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